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Die Region Surselva ist eine typische Alpenregion in der die Berglandwirtschaft seit jeher eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Die Bedeutung dieser Landwirtschaft hat jedoch in den letzten Jahren immer mehr an Kraft und Ansehen verloren. Dank innovativen Ideen und Bemühungen einiger Landwirte der Region, gibt es Projekte, die dieser Entwicklung entgegenwirken. «Um die Existenz der Berglandwirtschaft zu sichern, muss vermehrt nach innovativen Nebenerwerbsmöglichkeiten gesucht werden», sagt Curdin Capeder, Gründer der Lumare GmbH. «Mit der Alpenfischzucht lancieren wir ein neues, hochwertiges Produkt aus unserer Talschaft auf dem Markt». Ein zentrales Anliegen ist die Produktion der kanadischen Seeforelle in einer ökologisch wertvollen Aquakulturanlage im Einklang mit der Natur.

Mit der Fischzuchtanlage der Lumare GmbH, welche sich auf rund 1200 m.ü.M in Flamegl/Silgin GR befindet, sollen langfristig Stellen und Nebenerwerbs-möglichkeiten geschaffen werden.

Das Konzept der Zucht beruht auf einer nachhaltigen und umweltverträglichen Philosophie, welche alle Aspekte einer ausgeglichenen und den heutigen Standards entsprechenden Zucht berücksichtigt. Die kanadischen Seeforellen werden in Kleinanlagen unter umweltschonenden Aspekten herangezogen. Diese Art von Fischzucht unterscheidet sich von den herkömmlichen Zuchten durch die ausgeklügelte Aquakultur und die Fütterungstechnik. In dieser Fischzuchtanlage wird das Zuflusswasser nicht wie in anderen Anlagen wiederverwendet – die Becken werden ausschliesslich mit frischem Quellwasser versorgt. Man könnte sagen, dass die Seeforellen in «Valser»- Wasser heranwachsen.

«Unser Ziel ist es, mit der Fischzucht in heimischen Gewässern ein qualitativ hochwertiges Produkt aus der Region auf den Markt zu bringen.» Die Zuchtfische werden so gehalten, dass sie ständig in Bewegung sind und somit einen möglichst hohen Prozentsatz an ungesättigten Fettsäuren Omega-3/6 im Fettanteil entwickeln können. Die vorbeugende Wirkung auf Herz- und Kreislauf-erkrankungen ist unbestritten.

Die Fischstämme sind weitestgehend resistent gegen Umweltschäden und robust in der Infektabwehr, sodass langfristig auf den Einsatz von Chemikalien verzichtet werden kann.

Der Fisch selber sticht durch sein Aussehen, Geschmack und Frische hervor. Er ist sowohl als ganzer Fisch, als Filet oder auch geräuchert zu geniessen.

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